15 Dinge die man in der Quarantäne mit Kind machen kann


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Der Corona-Virus. Ein Thema über das wirklich jeder Bescheid weiß und von dem vielen von uns direkt betroffen sind. Die Menschheit ist mit einer noch nie dagewesenen Herausforderung konfrontiert und ist gezwungen das alltägliche Leben auf den Kopf zu stellen. Es ist eine Zeit, die in die Geschichtsbücher eingehen und auf die man lange zurückblicken wird.

Alle Eltern mit Kita- oder schulpflichtigen Kindern haben jetzt die zusätzliche Aufgabe ihren Nachwuchs tagsüber zu betreuen und zu beschäftigen. Bei vielen Berufen kann das über das Home-Office arrangiert werden. Mit guter Planung und viel Disziplin lässt sich so auch das Gröbste bewältigen. Trotzdem wird man viel Zeit haben und muss sich Gedanken machen, wie man diese am besten nutzt.

Der Quarantäne-Alltag mit Kind

Wie kann man diese viele Zeit nun effektiv nutzen, ohne dabei verrückt zu werden? Hier sind einige Vorschläge für den Quarantäne-Alltag mit einem Kind (das in dem Fall zur Schule geht).

Co-Working

Meine Tochter ist in der Grundschule und bekommt wöchentlich Aufgaben über den Email-Verteiler. Wir setzen uns also zusammen und erledigen, ähnlich wie in einem Co-Working-Space unsere Arbeit. Dabei nutzen wir mit einem Belohnungssystem, an der wir ihr Gehalt (in dem Fall Süßigkeiten) berechnen.
Das funktioniert bisher ganz gut. Dabei kann man sich eine feste Zeit ausmachen, diese einem Tagesplanen und Wochenplan festhalten, um dann bspw. auch für Kollegen erreichbar zu sein.

Kochen und Backen

In Zeiten von Lieferengpässen, kann man die Gelegenheit nutzen und versuchen nachhaltiger zu kochen. Dabei können die Kinder prima mit integriert werden. Wenn man den Nachrichten glaubt, ernähren sich aktuell eh alle von Nudeln. Dass das auch anders geht, zeigen unzählige Food-Blogs im Internet.
Bei uns stehen Suppen zurzeit hoch im Kurs. Diese lassen sich einfach zubereiten, sind gesund und wenn man gleich eine größere Menge macht, für mindestens 2 Tage ausreichend. Wenn die Menge knapp wird, kann man sie außerdem mit Nudeln (Nudeln!!) „strecken“.

Machen Sie einen Frühjahrsputz

Wir wissen, dass Putzen nicht gerade „Spaß macht“, aber wenn alle von der Schule und von der Arbeit befreit sind, wird das Haus zwangsläufig unordentlich. Nehmen Sie sich jeden Tag ein paar Minuten Zeit, um die Organisation in den Vordergrund zu stellen.
Wenn Sie auf ein paar Dinge stoßen, die Sie nicht mehr wollen, die es aber wert sind, verkauft zu werden, versuchen Sie ihr Glück auf mobilen Flohmärkten.

Machen Sie Sport

Wenn man sich lange und viel in der Wohnung aufhalten muss, können die Kinder ihre Energie nicht abbauen. Um den entgegenzuwirken, versuchen Sie ein wenig Sport zu machen.
Auf YouTube finden Sie Unmengen an Übungsvideos.

Lesen

Auf Grund von Alltags-Stress kommt Lesen bei uns oft zu kurz. Ob Sie nun vorlesen, ihr Kind Ihnen oder alle abwechselnd – nutzen Sie die Zeit und lesen Sie mal wieder!

Malen

Auch ein Klassiker unter den Beschäftigungen. Aber es bringt viele kleine Vorteile. Ihr Kind muss sich konzentrieren, in Geduld üben, motorisch Fähigkeiten trainieren und hat dabei noch Spaß. Am Ende wird es sogar mit einem Erfolgserlebnis belohnt und kann in ein paar Jahrzehnten darauf zurückblicken.
Für weniger kreative Kinder gibt es Tonnen an Ausmalbildern im Netz zu finden, Stifte liegen in der Regel überall rum.

Puzzle

Für mich sind Puzzle mühselige Zeitfresser. In der aktuellen „Not“ aber eine willkommene Abwechslung, um mal ein paar Stunden rumzukriegen. Im Keller findet sich bestimmt ein original verpacktes Puzzle von zwei weißen Hasen im Schnee, welches die Oma irgendwann mal unbedacht geschenkt hat.

Lego

Lego (oder die Produkte von jedem anderen Klemmbaustein-Hersteller) gehen immer! Punkt.

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Neue Fähigkeiten erlernen

Ich wollte schon immer Schach lernen, aber habe mir nie die Zeit genommen. Meine Tochter ist mitlerweile alt genug, um die Regeln dieses Spiels ebenfalls zu verstehen. Also werde ich mir fest vornehmen, diesen Punkt endlich von der Liste zu streichen. Andere Sachen, die mal auf der Liste standen, waren z.B. Jonglieren oder einen Rubik’s Cube lösen. Edit: Diese Punkt ist abgehakt. Wir haben uns dieses stylisch Schachbrett gekauft und sind regelrecht süchtig nach dem Spiel.

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Spazieren gehen

Wenn möglich, verbringen Sie viel Zeit an der frischen Luft. Wenn Sie ein Auto haben, steigen Sie ein und fahren an einen abgelegenen See.
Dies lässt sich mit einer Reihe von weiteren Aktivitäten verknüpfen:

  • Tier- und Pflanzenbestimmung
  • Schnitzeljagd
  • Sport
  • Picknick
  • Wetterbeobachtung

Digitale Quarantäne einführen

Eine Begrenzung der Bildschirmzeit könnte eine gute Idee sein. Einige Fachleute empfehlen sie sogar. Wenn Schulaufgaben, Lesen und andere pädagogische Aufgaben erledigt sind, können Sie Tabletten und Telefone zurückgeben und in geregelten Zeiträumen den Kindern überlassen.

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FaceTime mit der Familie

FaceTime ist eine weitere sinnvolle Möglichkeit, mit Familie und Freunden in Kontakt zu treten und gleichzeitig „soziale Distanzierung“ zu praktizieren.

Online Touren im Museum

Da alle öffentlichen Einrichtungen geschlossen sind, müssen neue Mittel und Wege genutzt werden, um trotzdem Besucher „ins Haus zu holen“. Viele Museen bieten digitale Rundgänge an, die natürlich nicht mit einem echten Besuch vergleichbar sind, aber ein guter Weg sind, das Tablet pädagogisch wertvoll zu nutzen.

Welche Museen bieten einen digitalen Rundgang an?

Hier eine Liste von Links zu verschiedenen Museen:

Mit dem Thema auseinandersetzen

Die aktuelle Lage gibt uns auf ganz vielen Ebene zu verstehen, dass nichts selbstverständlich ist.

Konsum

In Deutschland wachsen die meisten Kinder mit Vorstellung auf, dass die meisten Produkte in Unmengen und an verschiedenen Orten verfügbar sind. Wenn man aktuell in die Supermärkte schaut, findet man ein anderes Bild vor und erfreut sich plötzlich an so banalen Sachen wie Klopapier. Das ist ein guter Moment, um (vielleicht auch sich selbst) mal wieder bewusst zu machen, wie sehr man gewisse Sachen zu schätzen wissen sollte. Denn trotz Lieferengpässen geht es uns immer noch gut, aber dass das nicht selbstverständlich ist, kriegen wir aktuell zu spüren.

Menschlichkeit

Auf sozialer Ebene sollte man vermitteln und vorleben, wie wichtig es ist aufeinander achtzugeben und das nicht nur in Krisenzeiten. Das fängt bei den engsten Verwandten und besten Freunden an und hört bei der Omi aus dem ersten Stock auf.

Wirtschaft

Viele von uns sind auch finanziell von dieser Lage betroffen. Es wichtig zu vermitteln, woher das Geld kommt, welche Kreisläufe damit verbunden sind und warum man in den nächsten Monaten ggf. etwas kürzertreten muss.
Die Situation zeigt auch auf, welche Berufszweige essentiell wichtig und vielleicht auch erstrebenswert sind.

Bis dahin, bleibt gesund und macht das Beste draus.

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