Der Nachwuchs kündigt sich deutlich sichtbar in Form eines rundlichen Schwangerschaftsbauches an und je näher die bevorstehende Geburt rückt, umso mehr kommen die werdenden Eltern zu der Frage: Wie richte ich das optimale Kinderzimmer ein? Und natürlich auch Zweifel hinsichtlich der Unsicherheit, wann man das Babyzimmer am besten einrichtet?

Das perfekte Babyzimmer und natürlich ein Raum ohne Schadstoffe, – das steht ganz oben auf der Wunschliste der werdenden Eltern. Aber bevor man sich gleich in die Renovierungsarbeiten stürzt und aus dem bisherigen Bügelzimmer das schönste Babyzimmer überhaupt werden kann, müssen einige grundlegende Dinge geklärt werden.

 


 

Inhaltsverzeichnis:

 


Was benötigt ein Babyzimmer alles?

Zur Grundausstattung: In ein sicheres und schönes Babyzimmer gehören natürlich auf jeden Fall ein Babybett inklusive Matratze, Bettlacken, wasserdichter Unterlage und eine Wickelkommode mit einer Wärmelampe und dazu ein geschlossener Mülleimer. Das Babybett kann auch von Anfang an ein Gitterbettchen sein, das mit einem Nestchen optisch schon verschönert wird. Wer das nicht möchte, richtet sich das erste Kinderzimmer mit einem Stubenwagen oder einer Wiege ein.

Wann soll man das Babyzimmer kaufen?

Es gibt keine generelle Regel in welcher SSW das Babyzimmer eingerichtet werden sollte. Aber auf jeden Fall rechtzeitig vor der Geburt muss es fertig eingerichtet sein. Wer das Geschlecht des Babys schon kennt, kann es farblich darauf anpassen. Wer sich bei der Geburt aber überraschen lassen will, richtet sich das Babyzimmer geschlechtsneutral ein und passt es dann nach der Geburt entsprechend mit farblicher Dekoration an. Auf Grund der zarten Atemwege des Neugeborenen sollte alles ca. 14 Tage vor dem geplanten Geburtstermin fertig sein. So können die Gerüche aus Tapeten, den Farben und den Möbeln gut auslüften.

Welche Möbel sind empfehlenswert?

Die Qualität der Babyzimmer Möbel spielt eine große Rolle. Besonders die schadstofffreie Herstellung sowie die Garantie für ungiftige Lacke und Farben sollten beim Möbelkauf beachtet werden. Das TÜV-Siegel sowie das GS-Siegel stehen für geprüfte Qualität und Funktionssicherheit. Das goldene M ist das RAL-Gütezeichen für Möbel und steht für besonders gute Qualität. Möbel aus massivem Holz sind zwar am teuersten in der Anschaffung, aber auch besonders langlebig, was die Möglichkeit bietet, die Möbel auch für das nächsten Babys zu nutzen.

Was darf im Babyzimmer nicht fehlen?

Neben der Grundausstattung im Kinderzimmer haben sich einige Dinge als sehr praktisch und empfehlenswert herausgestellt. Dazu gehören:

  • Ein Laufstall, um das Baby frühzeitig daran zu gewöhnen
  • Krabbeldecke, Kuschelkissen und eine Spieluhr oder Mobilé
  • Babyphone
  • Sessel oder Schaukelstuhl zum Stillen oder Fläschen geben
  • Schlafsäcke, Kleidung und Windeln sowie Feuchttücher

Erfahrungsgemäß bekommen werdende Eltern zur Geburt viele dieser Dinge geschenkt, so reicht es völlig aus, sich anfangs auf die wirklich benötigten Dinge bei der Einrichtung zu konzentrieren. Auch merken die Eltern nach einer Weile selbst, was noch benötigt wird.

Was kostet ein Babyzimmer?

Um das erste Kinderzimmer sicher und ansprechend mit den grundlegenden Möbel und Einrichtungsgeständen zu bestücken, sollten Eltern mit mindestens mit 1000 Euro rechnen. Hierbei nicht einberechnet sind eventuell anfallende Renovierungs- oder Umbaukosten.

 

 

 


 

Wie soll man die Möbel stellen?

Alle Eltern möchten das Babyzimmer traumhaft schön einrichten und lassen sich viele kreative Gestaltungsideen einfallen, um Ihren Nachwuchs zu begrüßen und ihm ein schönes Zuhause zu bieten. Es sind zahlreiche Einrichtungsideen verfügbar, die als Inspiration oder zur Anregung verwendet werden können. Das Gestalten und Einrichten des Babyzimmers gehört sicherlich zu einem der schönsten Momente während der Schwangerschaft.

Aber es gibt auch immer mehr junge Eltern, die das Babyzimmer nach einem bestimmten Konzept einrichten wollen. Die Lehren nach Feng-Shui und der Montessori Pädagogik stehen bei den Wünschen der Eltern ganz oben.

Das Babyzimmer nach Feng Shui einrichten

  • Stellen Sie eine harmonische Umgebung im Babyzimmer her mit:
  • Einem ausreichend großen und hellen Raum
  • Einem Babybett, dessen Kopfteil an einer Wand steht und sich eine Seite an der langen Wandseite befindet
  • Mit hellen und flexiblen Möbeln
  • Mit drei Zonen für Spielen, Lernen, Schlafen (Lernen kommt erst später dazu)
  • Abdeckung oder Vermeidung von spitzen Ecken oder Kanten (Sie sollten nicht direkt aufs Bett zeigen)

 

Das Babyzimmer nach Montessori einrichten

Maria Montessori hat vor allem die Auffassung vertreten, dass Kinder nicht von uns geformt werden sollten, sondern sich selbst offenbaren zu können. Das bedeutet, sie können von Ihren Erfolgen und Misserfolgen lernen. Ihr berühmtestes Zitat ist: „Hilf mir dabei, es selbst zu tun! Gleich von Anfang an im ersten Babyzimmer können Eltern die Überzeugungen nach Montessori umsetzen. Und zwar mit den folgenden Tipps:

  • Das Babyzimmer nicht überladen, weniger ist mehr
  • Im Spielbereich schwarz/weiße Mobiles („Munari Mobiles“) (Außer der Reichweite des Babys)
  • Getrennte Bereiche für Schlafen (Bett) und Aktivität (zum Beispiel Kuscheldecke auf dem Boden)
  • Einrichtungsgegenstände, die die sensorischen Fähigkeiten des Babys anregen
  • Verwendung von Montessori-Materialien, wie von Hand gefertigte Holzkugeln oder ineinandergreifende Kupplungsscheiben

 

 


 

Wandgestaltung

Die Deko für das Babyzimmer und die alles entscheidende Frage: „Babyzimmer Tapete oder streichen“ beschäftigt vor allem die Eltern, die gerne selbst handwerklich und kreativ tätig werden möchten. Die Babyzimmer Wandgestaltung ist dabei neben der Suche nach dem passenden Thema für Babyzimmer vor Beginn der Renovierungsarbeiten abzuklären.

Welche Tapete soll man wählen?

Das Babyzimmer sollte unbedingt schadstofffrei tapeziert werden und bei der Auswahl auf verschiedene Gütesiegel achten, die für Tapeten frei von Chemikalien oder Schädlingsbekämpfungsmitteln sind. Dazu gehören unter anderem „Der Blaue Engel“, das „RAL Gütezeichen“, das „Natureplus Bewertungssystem“ sowie das Zertifikat vom „ECO Institut“, das Qualitätssiegel „Gesundes Wohnen“ von Hornbach und das Siegel des „TÜV Nord“.

 

 

Mit Wandschablonen streichen

Die Babyzimmer Wandgestaltung ist in vielen Farben und Formen und mit zahlreichen Motiven in Form von Wandschablonen kinderleicht und man muss kein Handwerksprofi dafür sein. Im Handel ist eine Fülle von Schablonen und Vorlagen unterschiedlicher Art erhältlich. Auch Babyzimmer Aufkleber sind erhältlich. Sie haben den Vorteil, dass man sie leicht durch eine neue Dekoration austauschen kann, wenn die alte nicht mehr gefällt.
Auch kann die Wandgestaltung mittels Bilder für das Babyzimmer kreativ und farbenfroh gestaltet werden. Und nicht zu vergessen, mit Gardinen für das Babyzimmer kann man farbliche Akzente setzen und im Bedarfsfall für angenehme Lichtverhältnisse sorgen.

 

 


 

Temperatur und Luftfeuchtigkeit

Nachdem Sie mit den richtigen Möbeln und zauberhafter Dekoration für eine traumhafte Wohlfühlatmosphäre im Babyzimmer gesorgt haben, geht es nun an die Schaffung der perfekten Umgebung. Schließlich soll sich Ihr Liebling ja rundum wohl fühlen. Neben hellen und freundlichen Möbeln und der passenden Farbgestaltung nach den individuellen Vorlieben der Eltern, geht es jetzt an die besonderen Anforderungen im Babyzimmer. 

Die richtige Temperatur wählen

Ist das Babyzimmer zu kalt, droht dem Nachwuchs eine Erkältung oder ein Schnupfen. Auf jeden Fall aber sind solche Infekte im Neugeborenen Alter zu vermeiden, da die Abwehrkräfte noch nicht voll ausgebildet sind.
Ist das Babyzimmer zu heiß, schwitzt der kleine Körper und es droht eine Überhitzung des Babys, die zu gefährlichen Auswirkungen führen kann.

 

Welche Luftfeuchtigkeit im Kinderzimmer wird empfohlen?

Bei einer optimalen Raumtemperatur von 20 bis 22 Grad Celsius wird eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 % empfohlen. Um diese regelmäßig messen zu können, kann ein Hygrometer aufgestellt werden. Besonders in der kalten Jahreszeit, wenn die Heizungen laufen, kann die Raumluft austrocknen. Schälchen mit Wasser auf der Fensterbank können hier Abhilfe schaffen.

 

 

 


 

Welche Pflanzen ins Kinderzimmer?

Nachdem Sie mit den richtigen Möbeln und zauberhafter Dekoration für eine traumhafte Wohlfühlatmosphäre im Babyzimmer gesorgt haben, geht es nun an die Schaffung der perfekten Umgebung. Schließlich soll sich Ihr Liebling ja rundum wohl fühlen. Neben hellen und freundlichen Möbeln und der passenden Farbgestaltung nach den individuellen Vorlieben der Eltern, geht es jetzt an die besonderen Anforderungen im Babyzimmer. 

Pflanzen sorgen nicht nur für angenehme Raumluft, sondern auch für eine gute Luftfeuchtigkeit. Aber welche Pflanzen dürfen ins Babyzimmer? Viele Blüh- und Grünpflanzen sind giftig und stellen eine erhebliche Gefahr dar. Unbesorgt können folgende Pflanzen ins Babyzimmer, wobei auf einen erhöhten Standort zu achten ist, damit die kleinen Entdecker nicht im Krabbelalter an die Pflanzen gelangen können:

 

  • Grünlilie
  • Rosen
  • Usambaraveilchen
  • Weihnachtskaktus
  • Bergpalme
  • Zimmerlinde

Allerdings gibt es auch die Meinung, dass generell keine Erde und Pflanzensubstrat ins Babyzimmer gehören, da sich dort Schimmelsporen leicht vermehren können. 

 

 

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